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Aktuelles aus dem Landkreis

 

 Gelebte Inklusion im WTZ Sömmerda

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Stiftung Finneck eröffnete Wohn- und Therapiezentrum in der Lucas-Cranach-Straße

Als einen Tag der Freude nannte der Vorstand der Stiftung Finneck, Joachim Stopp, am 4. Juli 2019 die Einweihung des Wohn- und Therapiezentrums (WTZ) in der Sömmerdaer Lucas-Cranach-Straße. Im Beisein des Landrates Harald Henning, des 1. Beigeordneten der Stadt Sömmerda Christian Karl, vieler Stiftungsmitarbeiter, künftiger Bewohner und Nutzer sowie von Vertretern der am Bau beteiligten Firmen konnte er freudig verkünden, dass das Objekt trotz steigender Baupreise mit einer Bauzeit von 18 Monaten zeit- und mit 3,6 Millionen Euro kostengerecht gebaut werden konnte.
Pfarrerin Juliane Baumann segnete den Neubau. Musikalische Grüße überbrachte der Frauenchor „Bella Musica 2008 e.V.“

„Abenteuer beginnen, wo Pläne enden“, mit diesem Spruch von der Einladung zur Hauseinweihung umriss Andrea Wehling, Bereichsleiterin Komplexe Ambulante Dienste in der Stiftung Finneck, die Bauphase. Diese sei ein Abenteuer mit positiven Ausgang gewesen, denn noch während dieser Zeit gab es viele Veränderungen, um zum einen den gesetzlichen Gegebenheiten optimal zu entsprechen und zum anderen vor allem den Wünschen der künftigen Bewohner gerecht zu werden. Auch jetzt noch sei man dabei, Wände einzureißen, so Andrea Wehling.

Sie nannte das Wohn- und Therapiezentrum ein Gesamtprojekt, an dem neben den Planern, Bauleuten und ihrem Mitarbeiterteam auch Vertreter des Kunsthauses „Lukas“ und der Möbelwerkstatt der Finneck-Werkstätten beteiligt waren. So gestalteten der Leiter des Kunsthauses Michael Dyrow gemeinsam mit dem Betreuten Steffen Ruge künstlerisch die Gänge des Hauses mit farbigen Bildern. 98 Prozent der Einrichtung besonders im Therapiebereich im Erdgeschoss fertigten die Beschäftigten der Möbelwerkstatt.

Landrat Harald Henning zeigte sich vom Neubau beeindruckt und dankte allen am Bau Beteiligten. Der 1. Beigeordnete der Stadt Sömmerda, Christian Karl, erinnerte an den Abriss der einst hier befindlichen Wohnblöcke und an die Zeit, als diese Fläche ungenutzt war. Das WTZ sei ein erster Baustein im neu entwickelten Wohngebiet und ein Gewinn für die Stadt, denn hier sei nun inklusives Wohnen möglich. Es gehöre in Zeiten sich verändernder Rahmenbedingungen viel Mut dazu, soziale Einrichtungen neu zu entwickeln. Aufgabe der Politik sei es, die entsprechenden Voraussetzungen dafür zu schaffen, so Christian Karl.

Unter dem Beifall der zahlreichen Anwesenden übergab Architektin Renée Möser den symbolischen Schlüssel an Andrea Wehling und Joachim Stopp und damit das Haus zur Nutzung. Sodann war es an den Gästen, die Räumlichkeiten selbst in Augenschein zu nehmen.
Im Erdgeschoss des dreietagigen Neubaus befindet sich der Förderbereich mit 18 Plätzen für Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen sowie ein Therapiebereich mit Physio- und Ergotherapie, der allen Interessenten offensteht. Hier sind 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.
In der ersten und zweiten Etage befinden sich 25 Wohnungen für 25 Menschen mit Behinderungen, davon 12 Wohnungen für Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf und/oder Schwerstmehrfachbehinderung. Das Besondere an dieser Einrichtung ist, dass die Bewohner ambulant wohnen und betreut werden. Den Alltag und die Pflegeleistungen gestalten sie so selbstständig wie möglich. Auf die Situation des jeweiligen Bewohners abgestimmt, erfolgt die Betreuung sowohl über pflegerische Leistungen als auch über die Eingliederungshilfe individuell. Ihnen zur Seite steht ein Pflege- und Betreuerteam von 20 Frauen und Männern.

Das Wohn- und Therapiezentrum sei das erste Objekt im Landkreis Sömmerda, in dem nach den Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes gelebt wird. Es soll die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wirksamer als bisher ermöglichen, ist Andrea Wehling stolz.
Bis zum 1. August 2019 sollen die Bewohner im neuen Wohnzentrum eingezogen und vielleicht auch schon etwas heimisch geworden sein.



Stand: 16.07.2019


Berufsstart mit vielseitigen Chancen

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Landratsamt schreibt zwei Ausbildungsstellen zum Verwaltungsfachangestellten aus

Jolina Oeftger möchte Verwaltungsfachgestellte werden. Die 16-Jährige interessiert sich für die Umsetzung und Anwendung von Gesetzen und ist sich sicher, dass diese Tätigkeit vielseitig und abwechslungsreich für sie sein wird. Gemeinsam mit vier anderen jungen Leuten wird die Haßlebenerin ab 1. September 2019 im Landratsamts Sömmerda ihre Ausbildung beginnen. Sie konnten aus dem Pool der 86 Bewerberinnen und Bewerber auf die ausgeschriebenen Lehrstellen in den Einstellungstests und Vorstellungsgesprächen schlussendlich am meisten überzeugen.

Derzeit bildet das Landratsamt sechs Verwaltungsfachangestellte aus. Eine von ihnen wird im Sommer die Ausbildung erfolgreich beenden und danach quasi nahtlos als frischgebackene Verwaltungsfachangestellte Mitarbeiterin der Kreisverwaltung.

Somit absolvieren im Ausbildungsjahr 2019/2020 zehn junge Frauen und Männer im Landratsamt ihre dreijährige Lehrzeit als duale Blockausbildung im Wechsel von Theorie und Praxis. In der theoretischen Ausbildung am Staatlichen Berufsschulzentrum Sondershausen werden Kenntnisse im Verwaltungsrecht und anderen Rechtsgebieten, der Organisation sowie dem Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken vermittelt. Die praktische Ausbildung findet im Landratsamt Sömmerda in wechselnden Bereichen statt. Mit einem erfolgreichen Abschluss haben die Auszubildenden eine gute berufliche Perspektive, denn die Kreisverwaltung bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Und das Landratsamt Sömmerda bildet weiter aus und bietet ab dem Ausbildungsjahr 2020/2021 zwei weiteren jungen Menschen einen beruflichen Werdegang als Verwaltungsfachangestellter in einer modernen Verwaltung. Um interessierten Schülerinnen und Schülern genügend Zeit zur Bewerbung zu geben, werden diese beiden Stellen bereits ab Anfang Juli bis Mitte September ausgeschrieben. Voraussetzungen sind ein guter Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand, gute Leistungen in Deutsch und Mathematik, gutes Allgemeinwissen und EDV-Kenntnisse, Interesse für Rechtsfragen, Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft sowie Kontaktfreudigkeit im Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern.

 

AUSBILDUNG ZUR/ZUM VERWALTUNGSFACHANGESTELLTEN FÜR DAS JAHR 2020

Suchen Sie eine interessante Berufsausbildung in einer modernen öffentlichen Verwaltung?
Dann bewerben Sie sich bei uns auf eine der zwei Ausbildungsstellen zur/zum

VERWALTUNGSFACHANGESTELLTEN

Anforderungen:

- mindestens erfolgreicher Realschulabschluss
- guter Notendurchschnitt und gute Leistungen
   in Deutsch und Mathematik
- guter schriftlicher und mündlicher Ausdruck
- Interesse an rechtlichen Angelegenheiten
- sicheres und korrektes Auftreten

Die Ausbildung beginnt am 01.09.2020 und dauert drei Jahre.

Schwerpunkte liegen im Erlernen und Anwenden von Rechtsvorschriften. Die theoretische Ausbildung findet am Staatlichen Berufsschulzentrum in Sondershausen und an der Thüringer Verwaltungsschule, Standort Mühlhausen, statt. Die praktische Ausbildung erfolgt im Landratsamt Sömmerda.

Ihre Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, die beiden letzten Schulzeugnisse, Praktikumsbeurteilungen) richten Sie bitte bis zum 18.09.2019 an das

Landratsamt Sömmerda
Personalamt
Bahnhofstraße 9
99610 Sömmerda

Bewerbungen die per E-Mail eingehen, werden nicht berücksichtigt!

Bewerbungen von Schwerbehinderten und Gleichgestellten sind ausdrücklich erwünscht. Ein entsprechender Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen.

Bewerbungskosten werden nicht erstattet. Eingereichte Bewerbungsunterlagen können nur zurückgesandt werden, wenn der Bewerbung ein ausreichend frankierter Freiumschlag beigefügt wurde. Anderenfalls werden die Unterlagen zwei Monate nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

Unsere datenschutzrechtlichen Informationen nach Maßgabe des Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) können im Internet unter folgendem Link abgerufen werden: www.lra-soemmerda.de/upload/personalamt_bewerbung_datenschutz_7981.pdf. Auf Wunsch senden wir diese Informationen gern auch postalisch zu.

Henning
Landrat

 

Stand: 01.07.2019



Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten 2019

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Die Interessengruppe Heimatgeschichte des Landkreises und das Landratsamt Sömmerda führen auch in diesem Jahr wieder Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten sowie sonstige an der Geschichte der Region interessierte Personen durch. Angesprochen fühlen dürfen sich insbesondere auch Lehrer und Schüler. Geplant sind zunächst zwei Veranstaltungen.

Höhepunkt der Veranstaltungen zur Heimatgeschichte im Jahr 2019 wird zweifellos die Präsentation der Sonderausstellung „200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda“ anlässlich des Thüringentages am letzten Juni-Wochenende in Sömmerda sein. Nachdem die als dreiteiliger Zyklus konzipierte Ausstellung in den Jahren 2016-2018 mit jeweils einem Teil auf der Wirtschaftsmesse SÖM zu sehen war, wird sie zum Thüringentag erstmals als Gesamtausstellung im Volkshaus Sömmerda präsentiert.

Die diesjährige Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten wird am 18. Oktober in Udestedt durchgeführt. Das Thema lautet „Kirmes, Fasching, Märkte – Dörfliches Feiern im Landkreis Sömmerda“. Auf der Tagung soll ein forschender Blick in Geschichte und Tradition des Feierns gewagt werden. Vielleicht gelingt es, die noch unbekannten Ursprünge des einen oder anderen Festes zu ergründen.

Die Veranstaltungstermine:


Freitag, 18. Oktober 2019
Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten des Landkreises Sömmerda
Thema: Kirmes, Fasching, Märkte – Dörfliches Feiern im Landkreis Sömmerda
Ort:  Dorfgemeinschaftshaus „Weimarischer Hof“ in Udestedt
Zeit:  13.00 bis 18.00 Uhr


Da wir in diesem Jahr das 200. Jubiläum der Gründung der ersten Geschichtsvereine im damaligen preußischen Thüringen (Provinz Sachsen) begehen, ist für den Sommer eine entsprechende Veranstaltung in Bilzingsleben geplant. Dort hatte am 20. Juli 1819 die Stiftungsveranstaltung der ersten Gesellschaft stattgefunden.

Im Herbst 2019 wird es zudem eine dreitägige Tagung in Schulpforta geben, die sich dem aus dem Bilzingslebener Verein 1819/20 mit hervorgegangenen Thüringisch-Sächsischen Geschichtsverein widmen wird. Dazu ist eine Exkursion nach Bilzingsleben und Gorsleben in Planung. Einzelheiten werden zu gegebener Zeit bekannt gemacht.

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen können im Kreisarchiv Sömmerda unter Tel.: 03634 354-852 erfragt werden.
Für die Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten am 18. Oktober in Udestedt ergehen nach Feststehen des Tagungsablaufs gesonderte Pressemitteilungen bzw. Einladungen.


Stand:08.03.2019


Sömmerda feierte ein tolles Fest

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Unter dem Motto „Ganz schön Sömmerda“ hatten die Stadt Sömmerda und der Freistaat Thüringen vom 28. bis 30. Juni 2019 zum 17. Thüringentag eingeladen. Auf acht Bühnen und zwölf Erlebnismeilen gab es für die rund 100.000 großen und kleinen Besucher ein abwechslungsreiches Programm für jeden Geschmack. Bei bestem Sommerwetter wurde ein ganzes Wochenende lang von früh bis spät gefeiert.

Ob Konzerte von Musikern aller Couleur, atemberaubende Hochseil-Artistik, Gaukeleien auf dem Mittelaltermarkt, kulinarische Abenteuer beim Street Food-Festival, Technik-Vorführungen auf der Blaulichtmeile oder fantastische Ausblicke vom Riesenrad – beim Bummel über das weitläufige Festgelände kam keine Langeweile auf.

Höhepunkt war der große Festumzug am Sonntag, den rund 4.000 Teilnehmer gestalteten. Belohnt wurden sie vom Applaus tausender gutgelaunter Zuschauer an der Strecke, die trotz tropischer Temperaturen die Geschichte und Vielfalt Thüringens in insgesamt 130 Bildern mitverfolgten.



Stand:08.07.2019



Kreismeisterschaft der Jugendfeuerwehren

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Am 22. Juni 2019 ermittelten die Jugendfeuerwehren des Landkreises in Weißensee den Kreismeister im Internationalen Wettbewerb der Jugendfeuerwehr. Gleichzeitig wurde der Pokalwettbewerb der Thüringer Jugendfeuerwehr für die jüngeren Mitglieder von 6 bis 9 Jahren ausgetragen.
Die Eröffnung der Kreismeisterschaft erfolgte pünktlich um 09:00 Uhr. Danach haben die Mannschaften die Möglichkeit genutzt, einen Probedurchgang durchzuführen. Anschließend wurden die Wertungsdurchgänge absolviert.

Beim Internationalen Wettbewerb der Jugendfeuerwehr, der sich aus einer Feuerwehrübung und einem sportlichen Teil zusammensetzt, sind insgesamt fünf Mannschaften aus Sömmerda, Straußfurt, Walschleben, Weißensee und Werningshausen gestartet.

Bei der Feuerwehrhindernisübung sind im 1. Abschnitt 4 Hindernisse – Wassergraben, Hürde, Kriechtunnel und Laufbrett – zu überwinden. In diesem Bereich ist eine 60 m C-Druckschlauchleitung zu verlegen. Im 2. Abschnitt sind mit Kübelspritzen die Behälter von 2 Spritzwänden zu befüllen. Im nächsten Abschnitt sind vorgegebene Knoten und Stiche anzulegen sowie Geräte und Armaturen zuzuordnen. Im 4. Abschnitt hat die Gruppe zur Beendigung der Übung Aufstellung zu nehmen.

Beim 400-m-Staffellauf hat jeder Teilnehmer einen Teilbereich zu absolvieren. Zusätzlich sind Hindernisse – Leiterwand und Hürden – zu überwinden oder Aufgaben – C-Schlauch und Feuerlöscher auf Unterlagen ablegen und C-Schläuche kuppeln –  zu erfüllen. Hier wurden die Gesamtzeit, die je nach Gesamtalter der Gruppe vorgegeben ist, und die fehlerfreie Durchführung bewertet.

Die Mannschaft mit der größten Gesamtpunktzahl war in diesem Jahr Straußfurt (944,0) und konnte sich somit den Kreismeistertitel vor Walschleben (931,0) und Weißensee (918,0) sichern. Somit vertreten die Jugendfeuerwehren aus Straußfurt und Walschleben den Landkreis Sömmerda beim Landesausscheid am 14. September in Weimar.

Jugendfeuerwehr Punkte Platz
Straußfurt 944,0 1
Walschleben 931,0 2
Weißensee 918,0 3
Sömmerda 901,0 4
Werningshausen 901,0 5


Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehren im Alter von 6 bis 9 Jahren wurde der Pokalwettbewerb der Thüringer Jugendfeuerwehr durchgeführt. Hier hatten sich 12 Mannschaften aus Elxleben, Markvippach, Sömmerda, Straußfurt, Werningshausen, Weißensee und Witterda angemeldet. Die jeweils 4 Starter mussten dabei ein Laufbrett, einen Kriechtunnel und eine Hürde überwinden. Anschließend hatte jeder am Knotengestell einen Knoten anzulegen. Abschließend mussten jeweils sechs Dosen abgeworfen werden. Weiterhin waren Geräte zu erkennen sowie ein Bilderpuzzle schnellstmöglich zusammenzusetzen. Die Mannschaft aus Elxleben I (951,2) errang hierbei die meisten Punkte und darf sich nun Kreismeister nennen.

Gesamtauswertung Jugendfeuerwehrpokalwettbewerb 6-9 Jahre

Jugendfeuerwehr Punkte

Platzierung

Elxleben I 951,2 1
Witterda I 948,0 2
Markvippach 946,0 3
Weißensee II 942,6 4
Elxleben II 941,7 5
Sömmerda I 941,4 6
Werningshausen 940,8 7
Straußfurt I 928,7 8
Witterda II 918,7 9
Straußfurt II 917,5 10
Weißensee I 913,4 11
Sömmerda II  907,6 12


Ein großer Dank geht an den Feuerwehrverein Weißensee, der wie immer für eine spitzenmäßige Versorgung sowie optimale Wettkampfbedingungen sorgte.

Adrian Hesse

Stand: 01.07.2019


Musikalischer Sparkassen-Frühschoppen beim Thüringentag

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Fassanstich mit Hindernissen

Fast nahtlos reihte sich auf der Sparkassenbühne in der Bahnhofstraße Sömmerda der traditionelle Musikalische Sparkassen-Frühschoppen am Vormittag des 30. Juni 2019 an das tags zuvor hier stattgefundene 53. Kreisblasmusikfest.

Eingestimmt wurden die Gäste des Thüringentages aus nah und fern ab 10.00 Uhr mit spritzig-witzigem, handgemachten Dixieland von der „Ilmtal Jazz Band“.

Hans-Georg Dorst, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mittelthüringen, erinnerte in seiner Begrüßung an die Gründung der Sparkasse Sömmerda vor 170 Jahren und an den ersten Sparkasse-Frühschoppen, der vor 20 Jahren noch hinter dem Sparkassen-Treff 1a stattfand. Inzwischen hat sich dieser zu einem kleinen Volksfest auf der Bahnhofstraße vor der Filiale des Bankinstituts „gemausert“, bei dem jedes Jahr immer wieder viele kleine und große Besucher gemeinsam unbeschwerte Stunden verbringen.

Tradition beim Sparkassen-Frühschoppen ist auch der Anstich eines Fasses Freibier. Diesmal oblag diese Aufgabe Landrat Harald Henning und dem 2. Beigeordneten des Sömmerdaer Bürgermeisters, Bastian Wulf. Jedoch erwiesen sich die beiden Fässer als sehr widerspenstig. Sprudelte der Gerstensaft erst oben heraus, brauchte es noch einige Schläge, bis er wie geplant aus dem Zapfhahn floss.

Bis zum Beginn des großen Festumzuges zum Thüringentag erlebten viele Besucher gemütliche und unterhaltsame Stunden vor der Haustür der Sparkasse. Für musikalische Kurzweil sorgte in dieser Zeit die Jugend-Big-Band der Stadt- und Kreismusikschule Sömmerda „Big Jambory“ unter Leitung von Carsten Tupaika.



Stand: 08.07.2019


Ganz schön viel richtig gute handgemachte Musik

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53. Kreisblasmusikfest bereicherte Thüringentag in Sömmerda

Das letzte Juni-Wochenende hielt für die Besucher des 17. Thüringentages in Sömmerda eine schier unendlich große Programmvielfalt bereit. Für die Freunde guter handgemachter Musik war das aber kein Grund, die 53. Auflage des Kreisblasmusikfestes zu verpassen. Am Nachmittag des 29. Juni 2019 versammelten sie sich an der Sparkassenbühne in der Sömmerdaer Bahnhofstraße und erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag, gestaltet von acht Ensembles aus dem Landkreis und der Region.

Schon traditionell eröffnet wurde das Kreisblasmusikfest vom Fanfarenzug Bachra – wie immer nicht nur akustisch, sondern auch optisch eine Augenweide.
In seiner kurzen Begrüßung versicherte Landrat Harald Henning den unter den Schatten spendenden Sonnenschirmen sitzenden Gästen, dass sie sich mit der Teilnahme am Kreisblasmusikfest völlig richtig entschieden haben, denn von den 125 teilnehmenden Musikerinnen und Musikern komme kein Ton aus der Konserve. Bevor der musikalische Nachmittag seinen Lauf nahm, dankte Harald Henning allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Sein besonderer Dank galt dabei dem diesjährigen Gastgeber, dem Verein der Freunde und Förderer der Stadt- und Kreismusikschule „Wilhelm Buchbinder“ Sömmerda sowie der Sparkasse Mittelthüringen für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Der musikalische Reigen reichte von klassischer Blasmusik, gespielt zum Beispiel von den Orlishäuser Dorfmusikanten, dem Erfurter Blasorchester, den Nödaer und den Ottenhäuser Blasmusikanten bis zu den Jagdhornbläsern Stotternheim/Nöda und den Big-Band-Klängen des Sömmerdaer Stadtorchesters. Sie alle begeisterten das Publikum genauso wie die jüngsten Blasmusikanten in der Runde – die Gruppe „Dooms Day“ aus Gebesee.

Die bekannte und beliebte Künstlerin Regina Ross führte nicht nur charmant und mit vielen interessanten Informationen über die Kapellen durchs Programm, sondern gab den Gästen mit ihren Liedern aus der Thüringer Heimat eine Kostprobe ihres musikalischen Könnens.

Zu den Höhepunkten des 53. Kreisblasmusikfestes und damit auch des Thüringenstages gehörte an diesem Nachmittag die Premiere des eigens für das Fest komponierten Liedes „Willkommen in Sömmerda“, live präsentiert von Tobias Stein.


Stand:08.07.2019





Fruchtbarer Boden für zündende Ideen

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Ausstellung „200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda“ lockte zum Thüringentag viele Besucher ins Volkshaus

Die Erfindung des Schlossers und Eisenwarenfabrikbesitzers Nicolaus von Dreyse öffnete den Weg zur modernen Waffentechnik und markierte gleichzeitig den Aufbruch einer ganzen Region ins Industriezeitalter. Seinem Beispiel folgend, wurden in den vergangenen zwei Jahrhunderten unzählige Werkzeugmacher, Feinmechaniker und Ingenieure zum Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und des Landkreises Sömmerda.

Immer waren es kreative Menschen mit Erfindergeist und unternehmerischem Mut, die technische wie politische Umbrüche nicht nur meisterten, sondern auch als Chance nutzten, um mit innovativen Lösungen den Fortschritt voranzutreiben. Nicht zuletzt dank dieses Potenzials hat Sömmerda eine so beeindruckende wie konsequente Entwicklung zum überregional bedeutenden Industriestandort nehmen können.

Diesem Know-how, von dem die Region bis heute profitiert, widmet sich die Ausstellung „200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda“, die das Landratsamt Sömmerda in Zusammenarbeit mit dem Historisch-Technischen Museum im Dreysehaus erarbeitet hat. In ihren drei Teilen – Teil 1: „Von der Metallwaren- zur Gewehrfabrik. Die Jahre 1816 bis 1900“; Teil 2: „Von der Fabrik zum Rüstungskonzern. Die Rheinmetall in Sömmerda von 1901 bis 1945“; Teil 3: „Vom sozialistischen Großbetrieb zur Unternehmenslandschaft. 1945 bis heute“ – wurde die Ausstellung zwischen 2016 und 2018 jeweils im Rahmen der Regionalmesse SÖM präsentiert.

Anlässlich des 17. Thüringentages vom 28. bis 30. Juni 2019 war sie im Sömmerdaer Volkshaus erstmals in einer Gesamtschau zu sehen und wurde dafür noch einmal gründlich überarbeitet. Zur offiziellen Eröffnung nutzten Landrat Harald Henning und Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt die Gelegenheit, allen, die in den vergangenen vier Jahren ihre Kraft und ihr Fachwissen in die Konzeption und Umsetzung der Ausstellung investiert haben, zu danken.

Anerkennung fand auch das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Mitwirkender, die im Vorfeld wertvolle inhaltliche Impulse gaben, beim Aufbau halfen und den Besuchern der Ausstellung die Funktionsweise der historischen Exponate – vom Zündnadelgewehr bis zum PC 1715 – erläuterten.

Und dank der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Mittelthüringen war es dem Landkreis und der Stadt Sömmerda nicht nur möglich, diese Ausstellung zu konzipieren, sondern auch in Form eines digitalen Ausstellungskataloges aufzubereiten und diesen wirtschaftsgeschichtlichen Überblick allen Interessierten dauerhaft kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Sie finden ihn z.B. auf der Homepage des Landratsamts unter http://www.lra-soemmerda.de.


Stand: 08.07.2019




Agra GmbH Frohndorf/Orlishausen feierte Hoffest

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„Ich hätte heute gern bei Regen gefeiert“, begrüßte Sylvio Key, Geschäftsführer der Agra GmbH Frohndorf/Orlishausen, Landrat Harald Henning am 6. Juli 2019 zum Hoffest und machte damit gleich auf die schwierige Situation im Feldbau durch die heißen und vor allem trockenen Sommer im vergangenen und diesem Jahr aufmerksam. Trotzdem hatte das 50-köpfige Team der Agra GmbH (ehemals Agra-Milch eG Frohndorf/Orlishausen) und des neugegründeten Tochterunternehmens Frohndorfer Landmilch GmbH wieder Geschäftspartner, Verpächter, die Mitarbeiter und deren Familien sowie Interessenten zum „Tag der offenen Hoftür“ eingeladen.

In seiner Begrüßung blickte Sylvio Key auf die vergangenen zwei Jahre zurück. Mit Sorge stelle man die zunehmende Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Unternehmen fest. Neben der aktuell extremen Trockenheit belaste die GmbH der wahrnehmbare Imageverlust der deutschen Landwirtschaft.

Den Landwirten sei bewusst, dass ohne funktionierende Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanzen keine Landwirtschaft mehr bestehen kann. Jedoch seien dafür Ideen notwendig, wie man es besser machen kann, und keine Verbote oder den Abbau staatlicher Forschungsanstalten. Dazu brauche es, so Key, Mitarbeiter, die diese Ideen mit Inhalten zum Leben erwecken und keine politischen Imagekampagnen, die den Beruf in der Landwirtschaft uncool machen, aber auch Kapital, um die damit verbundenen Investitionen (Fördermittel, öffentliche Bürgschaften und privates Kapital) zu finanzieren. Wichtig seien zudem Behörden, die geschult, motiviert und mit Rechtssicherheit die Belange mittragen sowie Geschäftspartner, die ihr wirtschaftliches Know how im Sinne dieser Ideen ausrichten und die Investitionen begleiten. Und schlussendlich seien es die Verbraucher, die den geleisteten Mehrwert unserer heimischen Lebensmittel honorieren sollten.

Trotz aller Sorgen, Probleme und kritischer Worte lud Sylvio Key die Gäste zu unbeschwerten Stunden bei der Agra GmbH ein. Und dafür hatte sein Team viele Angebote vorbereitet. Eine Tier- und Technikschau gab Einblicke in die Tätigkeit der Agrarbetriebe. Während Flurfahrten konnte man sich von den Auswirkungen der Trockenheit überzeugen. 

Neben lukullischen Köstlichkeiten vom Grill und aus der Pfanne konnten sich die Besucher aus einer Kranarmgondel in luftiger Höhe einen Überblick über das Gelände verschaffen. Ein Kremser lud zu Rundfahrten ein. Musikalisch sorgten die „Original Thüringer Oldies“ für Stimmung. Auch für die Jüngsten war allerlei Kurzweil vorbereitet.

Viele Besucher verließen das Fest mit einer kleinen Kühltasche, die sie für 2,50 Euro erworben hatten. Sie enthielt die Molkereiprodukte vom Geschäftspartner der Agra GmbH, der Allerstedter Käserei. Der Erlös aus dem Verkauf wird der Jugendfeuerwehr Frohndorf/Orlishausen zugutekommen.



Stand:16.07.2019



Wanderausstellung „Inklusion im Blick“ vom 3. Juli bis 2. August im Landratsamt Sömmerda

 

Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2009 hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, Teilhabegerechtigkeit für Menschen mit Behinderungen herzustellen. Damit hat sich Deutschland auch im Bereich der Kunst dazu bekannt, Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu geben, ihr kreatives, künstlerisches und intellektuelles Potenzial zu entfalten und zu nutzen.

Die Wanderausstellung „Inklusion im Blick“ des Berliner Vereins Sozialdenker e.V. leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Sie soll den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes einen anderen Blick auf Inklusion geben. Seit Januar dieses Jahres reist die Wanderausstellung auf Initiative des Thüringer Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger, durch Thüringen.

Menschen mit Sehbehinderung können sich per Audiodeskription durch die Ausstellung führen lassen. Laden Sie dazu einfach die App „Inklusion im Blick“ (Version 1.1) aus Ihrem App-Store herunter. Die App ist unter den ersten Suchergebnissen und Sie können sie am Icon und dem Untertitel „Die App zur Ausstellung“ erkennen. Weitere Informationen und die Anleitung zur Nutzung sendet Ihnen das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft gern zu. Kontaktieren Sie die zuständige Projektleiterin Katrin Keller unter Telefon 0361 24139-22 oder per E-Mail an keller@bwtw.de.
Für Vertreter der Unternehmen bietet das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft Beratungen rund um das Thema „Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen“ an.

Ein weiteres ausstellungsbegleitendes Highlight wird am Donnerstag, den 18. Juli 2019 die Buchlesung „Asperger – Mein Leben zwischen Intelligenz und Gefühlsleben" mit dem Autor Leo M. Kohl sein. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Stadt- und Kreisbibliothek im Dreyse-Haus. Einlass ist ab 19.00 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten. Diese ist direkt in der Bibliothek möglich.


Stand:08.07.2019




Buttstädt begrüßte viele Gäste zum Pferdemarkt

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Zum inzwischen 37. Mal begrüßten die Buttstädter viele Gäste aus nah und fern vom 5. bis 7. Juli 2019 zum Pferdemarkt. Und doch war das traditionelle Fest eine Premiere, denn erstmals war die neugegründete Landgemeinde Buttstädt Gastgeber. Eröffnet wurde das Fest, das ganz im Zeichen der edlen Rösser steht, wie in jedem Jahr am Freitagabend mit dem Umzug. In zahlreichen Bildern präsentierten sich Einrichtungen, Vereine und Musikgruppen der Stadt und der Umgebung in einem farbenfrohen und fröhlichen Zug durch den Ort. Viele Menschen säumten ihren Weg und zollten ihnen ob des Einfallsreichtums und der Vielfalt Applaus.

Bis zum Sonntag erlebten die Marktbesucher ein abwechslungsreiches Programm auf der Bühne und beim Markttreiben in Buttstädts Innenstadt. Und was wäre ein Pferdemarkt ohne die edlen Rösser. Große und kleine Pferde unterschiedlichster Rassen gab es auf dem Rossplatz zu sehen.



Stand: 16.07.2019


 Letzte Dienstberatung mit Klaus Günther

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Dank des Landrates für 28 Jahre als Schulleiter der Lindenschule Sömmerda


Es war nicht nur die letzte Dienstberatung in diesem Schuljahr, zu der sich am 1. Juli 2019 das Lehrer- und Erzieherteam der Lindenschule Sömmerda traf. Für ihren Chef, Schulleiter Klaus Günther, und Erzieherin Christel Ratsch war es zugleich die Letzte in ihrem Berufsleben. Und so schwang im Resümee des zurückliegenden Schuljahrs, welches Klaus Günther als Power Point mit vielen Fotos präsentierte, eine Portion Wehmut mit. Interessiert verfolgten als Gäste auch Landrat Harald Henning und die Leiterin des Schulverwaltungsamts, Steffi Radestock, die Zusammenfassung der Aktivitäten.

Immer wieder betonte Klaus Günther, wie stolz er auf sein engagiertes Team ist. Die Fotoshow von den vielfältigen Aktionen und Angeboten dokumentierte das eindrucksvoll. Sein Team habe zusammen mit ihm seine Slogans „Arbeit darf auch Spaß machen“ und „Mehr Arbeit am Kind als auf dem Papier“ mit Leben erfüllt. Seine Nachfolgerin im Amt, Kati Eckardt, werde gemeinsam mit dem Lehrerkollegium und den Erzieherinnen den guten Ruf der Schule erhalten, ist sich Klaus Günther sicher.

Mit Blumen und Präsenten dankte der Schulleiter Christel Ratsch, die nach 45 Jahren im Schuldienst in den verdienten Ruhestand geht. Nach Stationen in Weißensee, Günstedt und der Pestalozzischule Sömmerda war sie seit 2003 als Erzieherin in der Lindenschule tätig. Als Abschiedsgeschenk bekam sie von ihren Kollegen eine Kreissäge. Das sicher nicht ohne Selbstzweck, denn Christel Ratsch wird der Schule als Leiterin der Arbeitsgemeinschaft „Laubsägearbeiten“ erhalten bleiben.

Ein großes Dankeschön richtete Klaus Günther auch an Jutta Schwob. Die 61-Jährige gibt die Leitung des Schulhorts ab, wird aber noch zwei weitere Jahre dort als Erzieherin tätig sein.

Mit herzlichen Worten, Blumen und einem Präsent bedankten sich Landrat Harald Henning und Steffi Radestock bei Klaus Günther für die jahrelange, engagierte und erfolgreiche Arbeit als Schulleiter der Lindenschule. Nach der Lehrerausbildung in Nordhausen war Günther seit 1976 im Schuldienst, erst in Griefstedt und Kindelbrück. 1991 übernahm er die Leitung der Lindenschule Sömmerda und unterrichtete die Grundschüler in den Fächern Sport, EDV und Werken. „Es fällt schwer, aufzuhören“, gestand er sichtlich bewegt. Auch er wird der Schule als Leiter der Arbeitsgemeinschaft „Volleyball“ im kommenden Schuljahr erhalten bleiben.

Jetzt freue er sich erst einmal auf die Ferien, so Klaus Günther. Langweilig werde ihm in der neugewonnenen freien Zeit gewiss nicht. So könne er jetzt mehr Zeit mit seinen drei Söhnen und sieben Enkeln verbringen, blickte der 63- Jährige voraus. Gefordert ist er auch als Vorsitzender des Kindelbrücker Schwimmbadvereins. Sicher ist außerdem, dass er sich als Mitglied des Kreistags weiterhin für die Belange der Schulen im Landkreis einsetzen wird.


Stand: 09.07.2019



Jubiläumsauftakt mit royalem Glanz

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Man soll ja bekanntlich die Feste feiern, wie sie fallen. Ein anderes Sprichwort sagt aber auch: „Erst kommt die Arbeit, dann das Vergnügen.“ So konnte Schwerstedt bereits 2018 auf seine erste urkundliche Erwähnung vor 875 Jahren verweisen. Jedoch hatte die Gemeinde voriges Jahr einige große Projekte, wie zum Beispiel den Ausbau des Kindergartens, zu stemmen und dafür auch die finanziellen Mittel gebunden. Daher wurde entschieden, die Jubiläumsfeier auf 2019 zu verschieben. So war genug Zeit, ein würdiges Festwochenende vorzubereiten.

„Eine 875+1-Jahrfeier gibt es nicht allzu oft und damit ist sie etwas Besonderes“, bestätigte Landrat Harald Henning die Schwerstedter in seiner Festrede, die er im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 21. Juni 2019 hielt. Gern sei er an diesem Abend nach Schwerstedt gekommen, um zum Jubiläum zu gratulieren und gemeinsam mit den Bewohnern des Ortes und deren Gästen zu feiern. Der Landrat nutzte die Gelegenheit, all jenen zu danken, die sich seit Monaten im Festkomitee mit der Planung des Festwochenendes beschäftigt haben. „Es ist immer wieder schön zu erleben, wie sich ein Ort auf ein solches Jubiläum vorbereitet. Viele engagierte Bürgerinnen und Bürger geben sich die größte Mühe, damit dieses Fest für alle unvergesslich wird.“

Vieles, was Schwerstedt lebenswert macht, werde durch die gemeinsamen Anstrengungen seiner Einwohner erreicht. Die zahlreichen Veranstaltungen, Feste und Angebote im Jahresverlauf zeugten vom lebendigen Dorf- und Vereinsleben in dem rund 600 Einwohner zählenden Ort. Mit Engagement organisierten die Mitglieder der Vereine der Gemeinde gemeinsam Angebote für Jung und Alt. „Für all diese Aktivitäten danke ich Ihnen herzlich, denn sie sind ein eindeutiger Beweis, dass ein intaktes Gemeinschaftsleben nur mit und durch die Bürgerinnen und Bürger möglich ist.“, so Henning.

Wenn dann aus dem Miteinander, wie beispielsweise bei der Vorbereitung des Festwochenendes, Ideen für neue Traditionen entstehen, ist da umso erfreulicher. Und weil Schwerstedt zu DDR-Zeiten weithin für den Zwiebelanbau bekannt gewesen war – wovon auch das Ortswappen noch zeugt –, wurde im Anschluss an die Festreden die erste „Schwerstedter Zwiebelprinzessin“ gekürt. Fortan wird die 16-jährige Lena Herzog dieses hoheitliche Amt bekleiden. Nachdem ihr Bürgermeister Thomas Wagner die Schärpe umgelegt hatte, versprach sie, dazu beitragen zu wollen, Schwerstedt bekannter zu machen und die Tradition ihres Heimatortes lebendig zu erhalten.


Stand:01.07.2019




     
 
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