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Aktuelles aus dem Landkreis

 

Sucht kennt kein Alter!


Das Gesundheitsamt des Landratsamts Sömmerda lädt ein zum Gesundheitstag am 22. Mai 2019, 10.00-15.00 Uhr

Gesund sein, gesund werden, gesund bleiben: Im Alltag tun wir uns oft schwer, auf uns selbst zu achten. Das Gesundheitsamt des Landratsamts Sömmerda veranstaltet deshalb in diesem Jahr wieder einen Gesundheitstag. Am Mittwoch, den 22. Mai 2019 stehen die Türen in der Wielandstraße 4 von 10.00 bis 15.00 Uhr für Besucher offen.

Dabei soll der Spaß am Mitmachen im Vordergrund stehen. Jeder Besucher ist aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und sich an den Ständen umfassend beraten zu lassen. Auch diesmal konnten wieder viele Aktionspartner gewonnen werden, die ein abwechslungsreiches und interessantes Informationsprogramm rund um das Motto „Sucht kennt kein Alter!“ zusammengestellt haben.

Neben den bekannten und beliebten Vorsorge- und Gesundheitstests haben die Besucher die Möglichkeit, sich zu den Themen „Abhängigkeit und Sucht – wenn das Verlangen die Vernunft besiegt“, „Energydrinks – legale Power oder Risiko für die Gesundheit?“, Sicherheit im Straßenverkehr oder Erste Hilfe für alle Fälle zu informieren. Wer möchte, kann seine Sinne im so genannten Sinne-Parcours schärfen oder mittels so genannter „Rauschbrille“ die physiologische Wirkung von Alkohol und Drogen erleben.

Der Gesundheitstag ist seit vielen Jahren Bestandteil der Thüringer Gesundheitswoche. Im Rahmen des Präventionsauftrags des Gesundheitsamts im Landratsamt Sömmerda widmet sich dieser Informationstag verschiedenen Gesundheitsthemen.



Stand: 14.05.2019


Das PflegeNetz des Landkreises Sömmerda ist online

aktueller Presseartikel

Im vergangenen Jahr wurde das PflegeNetz des Landkreises Sömmerda mit dem Ziel gegründet, Transparenz zu den Pflegeangeboten im Landkreis Sömmerda zu fördern und Beratungssuchende mit Informationen hilfreich zu unterstützen.

Seit März 2019 steht Bürgerinnen und Bürgern nun auch die Internetpräsenz des PflegeNetzes unter http://www.pflegenetz.lra-soemmerda.de zur Verfügung. Ob altersgerechtes Wohnen, ambulante sowie stationäre Pflege, Angaben zu weiteren sozialen Diensten oder aber auch Veranstaltungstipps – die neue Homepage des PflegeNetzes soll als zuverlässige Informationsquelle dienen.

Das PflegeNetz ist hierzu natürlich nach wie vor auf die Mithilfe und die Zusammenarbeit der Expertinnen und Experten aus dem Pflegebereich angewiesen, um die Website auf dem aktuellsten Stand zu halten und den Beratungssuchenden ein möglichst umfassendes Informationsangebot bieten zu können.
Hinweise und Anregungen zu den Inhalten nehmen wir gern unter unserer E-Mail-Adresse pflegenetz@lra-soemmerda.de oder auch telefonisch unter der 03634 354-792 entgegen. Auch entsprechende Anbieter, die im Bereich der ambulanten und/oder stationären Pflege tätig sind und von uns bisher auf der Website nicht benannt sind, werden gebeten, mit uns in Kontakt zu treten.

Das PflegeNetz des Landkreises Sömmerda wird in Kooperation von der Stiftung Finneck und dem Landratsamt koordiniert und nach § 45 c Absatz 9 aus Mitteln des Ausgleichfonds des Spitzenverband Bund der Pflegekassen gefördert.

 

Stand: 09.04.2019



Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten 2019

aktueller Presseartikel


Die Interessengruppe Heimatgeschichte des Landkreises und das Landratsamt Sömmerda führen auch in diesem Jahr wieder Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten sowie sonstige an der Geschichte der Region interessierte Personen durch. Angesprochen fühlen dürfen sich insbesondere auch Lehrer und Schüler. Geplant sind zunächst zwei Veranstaltungen.

Höhepunkt der Veranstaltungen zur Heimatgeschichte im Jahr 2019 wird zweifellos die Präsentation der Sonderausstellung „200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda“ anlässlich des Thüringentages am letzten Juni-Wochenende in Sömmerda sein. Nachdem die als dreiteiliger Zyklus konzipierte Ausstellung in den Jahren 2016-2018 mit jeweils einem Teil auf der Wirtschaftsmesse SÖM zu sehen war, wird sie zum Thüringentag erstmals als Gesamtausstellung im Volkshaus Sömmerda präsentiert.

Die diesjährige Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten wird am 18. Oktober in Udestedt durchgeführt. Das Thema lautet „Kirmes, Fasching, Märkte – Dörfliches Feiern im Landkreis Sömmerda“. Auf der Tagung soll ein forschender Blick in Geschichte und Tradition des Feierns gewagt werden. Vielleicht gelingt es, die noch unbekannten Ursprünge des einen oder anderen Festes zu ergründen.

Die Veranstaltungstermine:

Freitag, 28. Juni bis Sonntag 30. Juni 2019 (während des Thüringentags)
Sonderausstellung 200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda 1816/17 bis heute
Ort: Volkshaus Sömmerda, Weißenseer Straße 33/35
Zeit: Fr. und Sa. 10.00 bis 18.00 Uhr, So. 10.00 bis 14.00 Uhr

Am Freitag (28. Juni) ist die Ausstellung bereits ab 9.00 Uhr für Schulklassen geöffnet.


Freitag, 18. Oktober 2019
Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten des Landkreises Sömmerda
Thema: Kirmes, Fasching, Märkte – Dörfliches Feiern im Landkreis Sömmerda
Ort:  Dorfgemeinschaftshaus „Weimarischer Hof“ in Udestedt
Zeit:  13.00 bis 18.00 Uhr


Da wir in diesem Jahr das 200. Jubiläum der Gründung der ersten Geschichtsvereine im damaligen preußischen Thüringen (Provinz Sachsen) begehen, ist für den Sommer eine entsprechende Veranstaltung in Bilzingsleben geplant. Dort hatte am 20. Juli 1819 die Stiftungsveranstaltung der ersten Gesellschaft stattgefunden.

Im Herbst 2019 wird es zudem eine dreitägige Tagung in Schulpforta geben, die sich dem aus dem Bilzingslebener Verein 1819/20 mit hervorgegangenen Thüringisch-Sächsischen Geschichtsverein widmen wird. Dazu ist eine Exkursion nach Bilzingsleben und Gorsleben in Planung. Einzelheiten werden zu gegebener Zeit bekannt gemacht.

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen können im Kreisarchiv Sömmerda unter Tel.: 03634 354-852 erfragt werden.
Für die Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten am 18. Oktober in Udestedt ergehen nach Feststehen des Tagungsablaufs gesonderte Pressemitteilungen bzw. Einladungen.


Stand:08.03.2019


Frühjahrsputz auf dem Unstrutradweg

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Am 4. April 2019 hatte der Unstrutradweg e.V. alle Kommunen entlang des Unstrutradwegs aufgerufen, mit einer gemeinsamen Putzaktion die diesjährige Radfahrsaison zu eröffnen. Im Mittelpunkt standen dabei die Neuanbringung fehlender Beschilderung, die Säuberung verschmutzter Schilder und der Wege sowie die Reinigung von Sitzgelegenheiten und Papierkörben an Rastplätzen und Infotafeln.

Landrat Harald Henning und Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt waren diesem Ruf gefolgt und legten nahe der Unstrutbrücke in der Kreisstadt selbst Hand an.

Unterstützung bekamen sie dabei von Mitarbeitern der Gemeinnützigen Gesellschaft für Jugend- und Sozialarbeit GJS Kölleda, die sich im Rahmen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres oder eines Naturprojektes für den Erhalt und die Pflege der Umwelt engagieren. Sie sorgten mit einer Grasmahd entlang des Weges in Sömmerda für eine bessere Befahrbarkeit.


Stand:09.04.2019

Ehemalige Bewohner virtuell zu neuem Leben erweckt

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Saison in der Ausgrabungsstätte „Steinrinne“ Bilzingsleben eröffnet

Vor ca. 375.000 Jahren lebten in der Region rund um Bilzingsleben eiszeitliche Säugetiere. Bei Ausgrabungen fand man zwischen den Knochen eindeutige Spuren menschlicher Bearbeitung. Im Laufe der Forschungen zeigte sich, dass die Steinrinne eine der weltweit wichtigsten Fundstellen früher Menschen ist. Erstmals war es hier möglich, einen absichtlich gepflasterten Platz am Rande einer Siedlung als ältestes überliefertes Bauwerk der Menschen nachzuweisen.

Seit zehn Jahren ist die Fundstelle in ihrer heutigen Form den Besuchern zugänglich und bietet die einmalige Möglichkeit, die Funde aus der Frühzeit der Menschheit in ihrer Originalfundposition zu erleben. Unter diesen sind allein die Überreste von 54 verschiedenen Wirbeltierarten. Wie deren Analyse zeigt, war der Urmensch in Thüringen vor rund 375.000 Jahren ein hochspezialisierter Großwildjäger, auf dessen Speisekarte Elefant und Nashorn dominierten.

Da es sich bei den Knochenfunden von Bilzingsleben vorranging um kleingeschlagene Speiseabfälle handelt, war es bisher für den Besucher manchmal schwierig, aus einem Knochenfragment zum Beispiel auf einen gigantischen, über 4,5 Meter großen Eurasischen Altelefanten zu schließen.
Um diese besondere Tierwelt von Bilzingsleben dem Besucher besser erlebbar zu machen, wurde vor zwei Jahren ein Projekt zur interaktiven audiovisuellen Darstellung der Lebenswelt vor 375.000 Jahren gestartet. Dank des Fördervereins und der Unterstützung durch die Sparkasse Mittelthüringen hat die Firma Monumedia in internationaler Kooperation mit Fachleuten aus Großbritannien, China und Deutschland die ersten vier Lebewesen visuell zu neuem Leben erweckt.

Mit dem Start in die Saison 2019 steht diese multimediale Erweiterung der Ausstellung den Besuchern zur Verfügung. In einer Vorpremiere hatten am 31. März die Bilzingslebener die Gelegenheit, die neue 3D-Visualisierung zu erleben. Etwa 150 von ihnen nutzten die Einladung des Landkreises zu einem kostenlosen Besuch der Ausgrabungsstätte und sahen, wie virtuell der Eurasische Altelefant, das eiszeitliche Waldnashorn, der riesige Mossbacher Löwe und der Homo erectus bilzingslebenensis aus kleinsten Knochenfragmenten rekonstruiert und schließlich in bewegten Bildern in ihrer natürlichen Umgebung erlebbar wurden. Das große Tablet hält zudem weitere zahlreiche Informationen bereit.

Nach den Einwohnern von Bilzingsleben eröffnete Landrat Harald Henning einen Tag später im Beisein von Vertretern der Landes- und Kommunalpolitik, von Sponsoren, Unterstützern, Fachleuten und Interessierten vor Ort offiziell die diesjährige Saison in der Ausgrabungsstätte und stellte auch ihnen das neue Informationssystem vor. Ihr Engagement habe dieses Projekt ermöglicht, dankte Harald Henning den Anwesenden. Er erhoffe sich vom neuen Angebot nicht nur mehr Besucher, sondern auch bei Geschichtsinteressierten, Heimatkundlern und vor allem Schulklassen das Interesse für einen Besuch zu erhöhen.

Die im Museum auf der Ausgrabungsstätte Steinrinne neu installierte interaktive Informations- und Projektionstechnik ist so konzipiert, dass sie schrittweise erweitert werden kann und auch jederzeit neue Forschungsergebnisse in die Präsentation integriert werden können.
Bis zum 3. November 2019 sind alle Besucher eingeladen, täglich (außer Montag) auf der Ausgrabungsstätte „Steinrinne“ Bilzingsleben in die Welt unserer Vorfahren vor rund 375.000 Jahren einzutauchen.



Stand: 09.04.2019


Start der Schulbesichtigungen 2019 in Sömmerda

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Am 25. März 2019 starteten die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses und des Schulträgerausschusses in Sömmerda den diesjährigen Reigen der Schulbesichtigungen. An der Diesterweg-Grundschule und der Thüringer Gemeinschaftsschule „Albert Einstein“ konnte sich die Delegation, zu der neben dem Landrat auch die Leiterin des Amtes für Schulen und Sport, Steffi Radestock, und Bauingenieurin Astrid Keschke gehörten, über die Investitionstätigkeit an den Schulen des Landkreises informieren.

Grundschule „Adolph Diesterweg“ Sömmerda

Schulleiterin Heidrun Saalfeld dankte den Gästen für den Besuch und die Gelegenheit, ihre Schule vorstellen und dabei auch auf nötige Investitionen am Schulstandort hinweisen zu dürfen. Zunächst aber lobte sie die bisher erfolgten Sanierungsmaßnahmen. Sie selbst sei zwar „erst“ seit 2007 hier Schulleiterin, war aber viele Jahre als Fachberaterin in ganz Thüringen unterwegs und konnte sich so einen Eindruck verschaffen, dass längst nicht alle Schulen im Land so gut aufgestellt sind wie die im Landkreis Sömmerda.

So ist auch die Grundschule mit Baujahr 1965 heute kaum wiederzuerkennen. Seit 1992 hat der Landkreis insgesamt über 3,8 Millionen Euro in die Sanierung und Modernisierung der Diesterweg-Schule investiert. So flossen beispielsweise zwischen 1992 und 1994 fast 590.000 Euro in die Sanierung der Eingänge, Fenster und Fassade an der Südseite. Auch Heizungs- und Sanitäranlagen kamen in den Folgejahren schrittweise in die Kur, der Osteingang wurde neugestaltet und der Werkraum modernisiert.

Die Turnhalle auf dem weitläufigen Schulgelände wurde zwischenzeitlich ebenfalls saniert. Fortlaufend wurden die alten Fenster ausgetauscht und mit Sonnenschutz versehen. 2006 erhielt die Schule dann einen neuen Speiseraum, der von einem großen Teil der aktuell 234 Schülerinnen und Schülern gern genutzt wird. Bei schönem Wetter haben sie hier sogar die Möglichkeit, im Freien zu essen.

Ein Schwerpunkt der letzten Jahre waren, wie in den meisten anderen Schulen des Landkreises auch, umfangreiche Brandschutzmaßnahmen. Zuletzt wurden im Jahr 2013 erforderliche Modernisierungen auf der Grundlage des Brandschutzkonzeptes realisiert. Dabei erfolgten der Einbau von Feuer- bzw. Rauchschutztüren in den Treppenhäusern, Fluren und Technikräumen und der Einbau von dicht- und selbstschließenden Türen in den Unterrichtsräumen, Brandschutzverkofferungen, Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Darüber hinaus wurden eine Hausalarm- und eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage installiert. Rund 390.000 Euro Haushaltsmittel standen dafür zur Verfügung.

Zwischen 2016 und 2018 erhielt die Fassade eine neuerliche Frischzellenkur. In freundlichen Farben begrüßt die Schule ihre kleinen Schützlinge und punktet auch im Außenbereich mit zahlreichen Möglichkeiten, dem Bewegungsdrang der sechs- bis zehnjährigen Schüler nachzugeben. Beeindruckt waren die Besucher auch von der großzügigen Sportanlage mit Laufbahn, Sprunggrube und Basketballfeld. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Spielplatz der Schule und wem das nicht genug ist, hat auf dem Schulhof reichlich Platz zum Rennen und Toben.

Für die kommenden Sommerferien ist in sieben Klassenräumen die Umrüstung auf LED-Beleuchtung geplant. In den nächsten Jahren sollen dann weitere Fenstersanierungen, die Sanierung des Schulhofs, eine neue Fassade für die Turnhalle sowie die Erneuerung der Heizungsregelung und der Elektroanlage erfolgen. Auf der Liste der noch ausstehenden Maßnahmen steht ebenfalls die Herstellung eines barrierefreien Zugangs.


So können wöchentliche Sprechzeiten an den Schulen durch Berufsberater das Thema Berufsorientierung früher in den nicht immer leichten Prozess des Übergangs von Schule zu Beruf einbinden und langfristig Vertrauen zwischen den Schülern und dem Berufsberater aufbauen. Das führe nicht nur zu einer stärkeren Präsenz der Berufsberatung an der Schule, sondern bedeute für die Schüler und ihre Eltern auch kürzere Wegzeiten sowie vereinfachte Abstimmungsprozesse.

 

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Thüringer Gemeinschaftsschule „Albert Einstein“ Sömmerda

Wenn es auch an einigen Stellen kurzfristigen Handlungsbedarf gebe, zeigte sich Beate Raube, stellvertretende Schulleiterin der „Albert Einstein“-Gemeinschaftsschule, sehr zufrieden mit den Bedingungen am Schulstandort in der Neuen Zeit in Sömmerda. Immerhin sind in den vergangenen 27 Jahren insgesamt 5,3 Millionen Euro in zahlreiche Sanierungsmaßnahmen geflossen. So sind auch dieser Schule ihre fast 47 Jahre kaum anzusehen. Und dafür sorgt der Landkreis als Schulträger in vielen kleinen und großen Schritten.

Allein die energetische Sanierung der angrenzenden Turnhalle zwischen 2009 und 2012 hat 1,5 Millionen Euro gekostet. In diesem Zusammenhang wurde auch die Beleuchtung der Halle auf langlebige und energiesparende LED-Technik umgestellt. Auch das Schulgebäude kam schon einmal für über 1,4 Millionen Euro komplett in die Kur. So wurden Dach, Fenster, Heizung und Fachkabinette modernisiert, der Schuleingang neu gebaut und der Schulhof saniert. Ebenso sind notwenige Brandschutzmaßnahmen erfolgt.

Davon, dass es an der Gemeinschaftsschule aber auch noch einigen Handlungsbedarf gebe, konnten sich die Gäste beim Rundgang durch das Schulgelände ein eigenes Bild machen. So sind die Heizkörper der Schule noch im Originalzustand. Allerdings haben sie schon neue Thermostatventile erhalten. Nötig wäre aber eine grundhafte Sanierung der Heizungsanlage inklusive Rohrleitungsnetz, Heizkreisverteilung und Regelung. Auch die Elektroanlage steht auf der Liste der geplanten Maßnahmen. Zunächst aber sollen die West- und Ostseite des Schulhauses eine moderne Wärmedämmung mit Treppenhausverglasung erhalten.

Nach dem Auszug der zwischenzeitlich in einem Teil des Gebäudes untergebrachten evangelischen Grundschule 2017 wurden zuletzt acht Klassenräume und der Speiseraum renoviert. Aktuell bietet die Schule 325 Schülern von der 1. bis zur 10. Klasse Platz zum Lernen. „Die sächlichen Voraussetzungen dafür passen“, lobte Beate Raube das Engagement des Landkreises für die Schulen in seiner Trägerschaft. Auswärtige Kollegen würden ihr gegenüber immer wieder bestätigen, wie gut die Schulen im Landkreis ausgestattet sind.

Neben der energetischen Sanierung und Modernisierung wolle der Landkreis auch die Digitalisierung an seinen Schulen weiter vorantreiben, erklärte Landrat Harald Henning in diesem Zusammenhang. So werde bei größeren Baumaßnahmen künftig die Vernetzung immer schon mit vorbereitet. Außerdem sei geplant, im Zuge des Breitbandausbaus im Landkreis auch an jeder Schule Glasfaser bis zum Gebäude anlegen zu lassen. Der Landrat betonte zum Abschied, dass Investitionen in die Schulen weiterhin im Fokus der Haushaltsplanung des Landkreises stünden. Er und die Mitglieder des Kreistags seien sich einig, dass dies für die Zukunft gut angelegtes Geld sei.


Stand: 04.04.2019




Landkreis zählt 134 Sportvereine mit 12.375 Mitgliedern

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Kreissportbund Sömmerda e.V. zog Jahresbilanz

17,7 Prozent der Bevölkerung des Landkreises Sömmerda, also 12.375 Menschen, sind in einem der 134 tätigen Sportvereine organisiert. Damit belegt der Kreissportbund Sömmerda e.V. (KSB) den 4. Platz unter den 23 Kreis- und Stadtsportbünden im Landessportbund Thüringen (LSB). Gegenüber dem Vorjahr stieg die Gesamtmitgliederzahl um 35. Die meisten Mitglieder sind mit 3.761 im Fußball organisiert. In den weiteren 47 Sportarten im Landkreis ist die Mitgliederzahl relativ stabil. Neu gegründet hat sich 2018 der Finne Reitverein Burgwenden e.V.

Circa 1.000 Übungsleiter leiten das regelmäßige Training und betreuen die Aktiven bei Wettkämpfen. 506 von ihnen haben eine gültige Lizenz des Deutschen Olympischen Sportbundes. Statistische Zahlen für das Jahr 2018, die der 1. Stellvertretende KSB-Vorsitzende Andreas Bier im Rechenschaftsbericht während der diesjährigen KSB-Mitgliederversammlung am 26. April 2019 vor den Vertretern der Sportvereine in der Unstruthalle Sömmerda nannte.

Im Projekt „Kindertagesstätte-Schule-Sportverein“ stellten die Vereine des Landkreises 100 Projektanträge. Darin eingebunden waren etwa 1.000 Kinder und Jugendliche aus 30 der insgesamt 51 Kindergärten im Landkreis. Damit nimmt der KSB eine Spitzenposition im LSB ein. Ebenfalls unangefochtene Spitze in Thüringen ist der Landkreis bei der Vergabe des Qualitätssiegels „Bewegungsfreundliche Kindertagesstätte“. Derzeit tragen 22 Kitas dieses Siegel. Drei Kindergärten konnten 2018 diesen Titel um weitere vier Jahre verteidigen.

Auch im vergangenen Jahr nutzten über 3.000 Schülerinnen und Schüler des Landkreises den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“, um ihre sportlichen Kräfte zu messen. Das ist Rekord. Schülerinnen und Schüler von 17 Grundschulen, acht Regelschulen und drei Gymnasien nahmen an den 40 Wettkämpfen in acht Sportarten teil.

Erfreulich sei, so Andreas Bier, dass seit Januar 2019 mit Anja Lukowski eine Jugendsportkoordinatorin für die Kreissportjugend im KSB tätig ist. Er dankte dem Landkreis für die finanzielle Absicherung dieser Stelle.

Andreas Bier nutzte den Rechenschaftsbericht, um sich im Namen des KSB, der Vereine und deren Mitglieder bei der Kommunalpolitik, dem Landessportbund, den Kommunen sowie Sponsoren für die Unterstützung des Vereinssports im Landkreis zu bedanken.

Mit Landrat Harald Henning und weiteren Kommunalpolitikern sowie dem LSB-Hauptgeschäftsführer Rolf Beilschmidt konnte der KSB-Vorsitzende Dieter Silabetzschky zu Versammlungsbeginn einige von ihnen willkommen heißen.

Rolf Beilschmidt überbrachte die Grüße des LSB und lobte das Engagement der Vereine für die sportliche Vielfalt im Freistaat. Bezugnehmend auf den Erfurter Dopingskandal betonte er: „Das ist nicht der Thüringer Sport!“ Die Grußworte des LSB-Hauptgeschäftsführers waren zugleich Abschiedsworte, denn er wird demnächst in den Ruhestand gehen.

Auch Landrat Harald Henning bedankte sich in seinem Grußwort bei den Sportvereinen für ihre Aktivitäten und sprach ihnen seine Anerkennung aus. Enttäuscht zeigte er sich über das geringe Interesse der Vereine an dieser Versammlung.

„Der Landkreis war, ist und bleibt für die Sportvereine der Region ein verlässlicher Partner“, versprach er. So sei die im neuen Thüringer Sportfördergesetz ab 2020 festgeschriebene kostenlose Nutzung kommunaler Sportanlagen durch die Vereine bereits seit Jahren gängige Praxis. Stolz mache ihn der sehr gute Zustand der Schulsporthallen, die durch den Schul- und Freizeitsport voll ausgelastet sind und den Sportvereinen Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten bieten.

Seit 1997 fördert der Landkreis die Vorhaben der Sportvereine im investiven Bereich mit rund 1,22 Millionen Euro. Auch 2018 habe man daran festgehalten und wieder 100.000 Euro für Investitionen bereitgestellt. Damit konnten fünf Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 32.400 Euro angeschoben werden, so die Erneuerung der Spielerkabinen am Sportplatz Wundersleben und der Barriere am Sportplatz Walschleben. Diese Unterstützung beinhalte auch der Kreishaushalt 2019. Darüber hinaus reichte der Landkreis 2018 erneut 70.500 Euro an die Sportvereine für die Bezuschussung der Personal- und Sachkosten des KSB, für die Förderung der Übungsleitertätigkeit, als Zuschüsse für den Kinder- und Jugendsport sowie für Vereinsjubiläen aus.

Harald Henning lobte das große Engagement der Sparkasse Mittelthüringen für die Sportförderung, besonders des Nachwuchses. Er erinnerte, dass ohne diese Unterstützung regionale Wettkämpfe wie „Jugend trainiert für Olympia“ nicht möglich wären.

Auch der Landrat zeigte sich sichtlich stolz über die Spitzenposition des Landkreises bei der Verleihung des Qualitätssiegels „Bewegungsfreundliche Kindertagesstätte“. „Den engagierten Erzieherinnen und Partnersportvereinen dafür meinen herzlichen Dank.“
Er informierte, dass die Sportförderung im Landratsamt seit Januar 2019 zum neu gebildeten Amt für Schulen und Sport gehört. Damit wolle man den Bereich Sport effektiver gestalten und die Turnhallenbelegung mit der Sportförderung zusammenführen. Ansprechpartner für die Vereine ist nunmehr Andreas Steinhäuser (Tel.: 03634 354-844).

Auch in diesem Jahr werde der Landkreis Sportlerinnen und Sportler ehren, die 2018 erfolgreich die Farben unseres Landkreises bei Wettkämpfen und Meisterschaften vertreten haben, so der Landrat. Er lud alle Sportvereine zur Kreissportlerehrung am 10. Mai 2019 ins Volkshaus Sömmerda ein, um gemeinsam an diesem festlichen Abend die Besten zu ehren und ihre Leistungen zu würdigen.

Ehrungen standen ebenfalls im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung des Kreissportbundes Sömmerda e.V. im Mittelpunkt. Der KSB-Vorsitzende Dieter Silabetzschky, Landrat Harald Henning und LSB-Hauptgeschäftsführer Rolf Beilschmidt ehrten

mit der Ehrennadel des KSB in Bronze:
Daniel Messerschmidt (Kölledaer Sportverein 90 e.V.), Christian Krug (SV R-W 50 Wundersleben e.V.), Michael Matschuck (Olberslebener SV 1914 e.V.) Carsten Riks (Sportgemeinschaft Union Rastenberg e.V.), Holger Hartisch (SV Salamander Werningshausen e.V.), David Uschmann (Freizeitsportverein 06 Kölleda e.V.)

mit der Ehrennadel des KSB in Silber:
Daniel Nürnberger (Sömmerdaer Kegelsportverein e.V.), Christian Axt (Ballsportgemeinschaft Einheit Sömmerda e.V.), Bernd Althans (Kegelverein Kleinbrembach e.V.)

mit der Ehrennadel des KSB in Gold:
Henrik Barth (Kanu-Club Sömmerda e.V.), Silvia Schilling (Wanderfreunde Sömmerda e.V.), Jeannette Hormann (TSV 2002 Schloßvippach e.V.), Andreas Möhrstedt (SV Blau-Schwarz 02 Sömmerda e.V.), Hans-Joachim Alt (MSC Kölleda 03 e.V.), Tamara Lambertz (SV Nordic Walking Kindelbrück e.V.), Heike Schröder (Freizeitsportverein Vital e.V.), Sandra Eichhorn (Fitnessverein Eckstedt e.V.)

mit der Ehrennadel des LSB:
Günther Linke (Schützengesellschaft Buttstädt 1849 e.V.), Mario Göckler (KVMS e.V.), Sandro Schulter (Schützenverein Eckstedt 93 e.V.), Norbert Mücke (Sportverein Fortuna Griefstedt e.V.)

mit der GutsMuths-Plakette in Bronze:
Steffen Voigt (BSG Sparkasse Mittelthüringen Sömmerda e.V.), Klaus König (Landreit- und Fahrverein Rastenberg e.V.), Rolf Müller (Reit- und Fahrverein Udestedt e.V.)

mit der GutsMuths-Plakette in Silber:
Gerhard Schade (Schützenverein Edelweiß Witterda e.V.), Manfred Bode (Schützenverein Udestedt 1994 e.V.)

mit der GutsMuths-Plakette in Gold:
Gerhard Gutwasser (Sportverein Empor Walschleben e.V.), Mirko Poltermann (Schützenverein Geratal Elxleben e.V.)


Stand: 06.05.2019




Der Jugendzahnärztliche Dienst informiert

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Im Landkreis Sömmerda werden auf gesetzlicher Grundlage alle Kinder in Kindertagesstätten und Schulen durch den Jugendzahnärztlichen Dienst (JZÄD) des Gesundheitsamtes jährlich zahnärztlich untersucht. Zusätzlich erfolgt bis zum 12. Lebensjahr bei allen Schülern und bei Risikogruppen auch darüber hinaus eine gruppenprophylaktische Betreuung durch den JZÄD.

Neben Instruktionen zur richtigen Mundhygiene und Informationen zu zahngesunder Ernährung erfolgt bei vorliegendem Einverständnis durch die Sorgeberechtigten eine Zahnschmelzhärtung mit einem Fluoridpräparat in der Schule. Alle Erstklässler erhalten ein Zahnputzmäppchen, damit in der Schule das Zähneputzen durchgeführt werden kann.

In den Kitas übernehmen die gruppenprophylaktische Betreuung Patenschaftszahnärzte sowie eine bei der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege Thüringen (LAGJTh) angestellte Prophylaxefachkraft, so dass gegenwärtig alle Kinder im Landkreis flächendeckend gruppenprophylaktisch betreut werden.

Durch die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen der Zahnärztlichen Dienste der Gesundheitsämter können Aussagen zur Entwicklung der Zahngesundheit in Thüringen gemacht werden. Dabei wurde festgestellt, dass die Kariesverbreitung in den letzten 25 Jahren in Thüringen stark zurückgegangen ist.
Der Anteil der Sechsjährigen mit naturgesunden Gebissen steigerte sich von 33,8 Prozent im Jahr 1993 auf 52,9 Prozent im Jahr 2017. Allerdings ist man von dem von der Bundeszahnärztekammer für das Jahr 2020 festgelegten Ziel, dass 80 Prozent der Schulanfänger kariesfrei sein sollen, noch weit entfernt. Große Sorgen bereitet, dass schon 13,5 Prozent der dreijährigen Thüringer Kinder 2017 ein behandlungsbedürftiges Gebiss aufwiesen.
Auch im Landkreis Sömmerda ist diese Tendenz zu verzeichnen. So wiesen 1996 nur 26,1 Prozent der Sechsjährigen naturgesunde Gebisse auf, 2018 sind es 49 Prozent. Es gilt aber weiterhin, verstärkt auf die Gefahren kaputter Milchzähne und ihren Einfluss auf die allgemeine Gesundheit hinzuweisen, denn auch bei uns haben derzeit 14,3 Prozent der Dreijährigen schon „Karieserfahrung“. Das unkontrollierte Trinken gesüßter Getränke aus der Nuckelflasche spielt dabei die größte Rolle.

Eltern sollten vom Durchbruch des ersten Zähnchens bei ihrem Kind auf die Zahnpflege achten und regelmäßig – unabhängig von der zahnärztlichen Untersuchung in der Kita – mit ihrem Kind einen Zahnarzt aufsuchen. Der gemeinsame Bundesausschuss der Krankenkassen hat dafür im Januar 2019 die Voraussetzungen geschaffen, dass zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen zukünftig bereits ab dem 6. Lebensmonat wahrgenommen werden können. Bislang war dies erst für Kinder ab dem 3. Lebensjahr vorgesehen.

Zwischen dem 6. und 34. Lebensmonat besteht nun ein neuer Anspruch auf drei Früherkennungsuntersuchungen. Diese sind zeitlich auf die U-Untersuchungen abgestimmt. Zur Koordination und Dokumentation dient der „Zahnärztliche Kinderpass“, der in Thüringen im letzten Jahr überarbeitet wurde. Alle Eltern in Thüringen erhalten diesen seit 2012 zur Geburt des Kindes in der Geburtsklinik ausgehändigt.

Bei den 12-Jährigen ist im Landkreis Sömmerda die Kariesverbreitung (DMFT-Index) in den letzten 20 Jahren von durchschnittlich 2,78 kariösen oder behandelten Zähnen (1996) auf 0,57 im vergangenen Schuljahr zurückgegangen. Das bedeutet, dass früher ein 12-Jähriger im Durchschnitt knapp drei kariöse oder behandelte Zähne aufwies, heute ist es etwas mehr als „ein Halber“.

Es ist vermehrt das Augenmerk auf die Kinder zu legen, die eine Karieserfahrung haben. Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass zwar deutlich weniger Kinder Karies aufweisen, dass sich aber die Kinder mit behandlungsbedürftigen Gebissen tendentiell seltener adäquat zahnärztlich versorgen lassen. Für diesen Personenkreis gilt es entsprechende Strategien zur Gesundheitsförderung zu entwickeln.

Die LAGJTh hat für Grundschulen ein Modul „Lernen an Stationen“ bereitgestellt. Dabei können von den Schülern an verschiedenen Stationen Kenntnisse zum Zahnaufbau, zum Hygieneverhalten und zur zahngesunden Ernährung erworben und vertieft werden, sowie auch Berührungsängste zum Thema Zahnarzt abgebaut werden. Dieses Material kann von allen Grundschulen nach vorheriger Anmeldung im Gesundheitsamt ausgeliehen und für den Heimat- und Sachkundeunterricht oder Projekttage genutzt werden.



Stand:09.04.2019



Bühne frei für die 27. Regionalen Schultheatertage im Landkreis Sömmerda

aktueller Pressesartikel

14. bis 16. Mai 2019
Turnhalle der Staatlichen Grundschule „Lindenschule“ in Sömmerda

Noch fleißiger als sonst proben in einigen Schulen des Landkreises gerade die Theatergruppen sowie die darstellenden und gestaltenden Kurse. Der Grund: vom 14. bis 16. Mai 2019 stehen sie während der Regionalen Schultheatertage auf der Bühne und zeigen ihre Stücke oder Probenstände. Der diesjährige Gastgeber, die Staatliche Grundschule „Lindenschule“ Sömmerda, bereitet vor Ort schon alles emsig vor, damit die Schultheatertage reibungslos ablaufen können.

Das dreitägige Treffen spiegelt die bunte Vielfalt der Schultheater im Landkreis Vielfalt wieder. Mal lustig, mal nachdenklich, mal skurril, aber doch immer sehenswert sind die Stücke, die die Gruppen erarbeitet haben. In guter Tradition erwarten die Organisatoren wieder tolle neue Stücke, hochmotivierte Schülerinnen und Schüler sowie eine gutgelaunte und fachlich kompetente Beratergruppe.

Die Schultheatertage geben den jungen Theaterschaffenden seit vielen Jahren die Möglichkeit, sich einem Publikum zu präsentieren und Bühnenerfahrung zu sammeln. Und natürlich nehmen die Gruppen auch die wertvollen Anregungen und Impulse der drei Theaterpädagogen aus der Beratergruppe mit nach Hause.

Dabei geht es nicht darum, in einen Wettstreit zu treten. Im Vordergrund steht immer die Freude am Theaterspiel.  Auch der Erfahrungsaustausch zwischen den Gruppen und Spielleitern gehört dazu und hilft für die weitere Arbeit. In verschiedenen themenbezogenen Workshops werden grundlegende Techniken des Theaterspiels erarbeitet und weiterentwickelt.

Die Stücke werden öffentlich aufgeführt, Zuschauer sind also herzlich willkommen!

Programm:

Dienstag, 14. Mai 2019

09.00 – 09.10 Uhr Eröffnungsprogramm der Staatlichen Grundschule „Lindenschule“ Sömmerda
09.10 – 09.15 Uhr Begrüßung durch den Schulleiter, Herrn Günther
09.15 – 09.25 Uhr Eröffnungsrede des Landrates Harald Henning
09.25 – 09.30 Uhr Vorstellung der Beratergruppe und des Moderatorenteams
09.35 – 09.55 Uhr Eröffnungsstück „Ostermärchen“ Theater-AG Lindenschule Sömmerda
10.00 – 10.20 Uhr Beratung
10.25 – 10.50 Uhr „Die wahre Geschichte von allen Farben“ Theatergruppe „Waldgeister“, Traumzauberbaumschule Weißensee
10.55 – 11.15 Uhr Beratung
11.20 – 12.00 Uhr „Dornröschen“ Theatergruppe „DuB“ (Die unbeschriebenen Blätter), Evangelische Grundschule Sömmerda
12.05 – 12.25 Uhr Beratung
12.30 – 13.15 Uhr Mittagessen
13.20 – 14.10 Uhr „Hänsel und Gretel und das Zauberpulver“ Theatergruppe „Namenlos“, Schüler-Freizeit-Zentrum Sömmerda
14.15 – 14.35 Uhr Beratung
14.40 – 15.00 Uhr „Till Eulenspiegel“ AG „Funthesa“, Regelschule „Chr. G. Salzmann“ Sömmerda
15.05 – 15.25 Uhr Beratung

Mittwoch, 15. Mai 2019

09.00 – 09.05 Uhr Begrüßung
09.05 – 09.40 Uhr „Vom Anfangen und Aufbrechen“ DG Kurs Klasse 9, Albert-Schweitzer-Gymnasium Sömmerda
09.45 – 10.05 Uhr Beratung
10.10 – 10.55 Uhr „Bitte einsteigen“ Theatergruppe „Darstellendes Spiel“, Schüler-Freizeit-Zentrum Sömmerda
11.00 – 11.20 Uhr Beratung
11.25 – 11.40 Uhr „Licht(t)räume Theater AG, Regelschule „Prof. Gräfe“ Buttstädt
11.45 – 12.05 Uhr Beratung
12.10 – 12.45 Uhr „Ohrwürmer und andere Dinge, die wir nicht loswerden“  DG Kurs Klasse 10, Albert-Schweitzer-Gymnasium Sömmerda
12.50 – 13.10 Uhr Beratung
13.15 – 13.55 Uhr Mittagessen
14.00 – 14.10 Uhr Einwahl in die Workshops
14.15 – 15.45 Uhr Workshops
15.00 – 16.30 Uhr Präsentation der Workshop-Arbeit

Donnerstag, 16. Mai 2019

09.00 – 09.05 Uhr Begrüßung
09.10 – 09.30 Uhr „Wer bin ich“  DG-Kurs Klasse 7/9, Regelschule „Geschwister Scholl“ Weißensee
09.35 – 09.55 Uhr Beratung
10.00 – 10.30 Uhr „Frauen regieren die Welt – oder?“ Theatergruppe „Namenlos“, Schüler-Freizeit-Zentrum Sömmerda
10.35 – 10.55 Uhr Beratung
11.00 – 11.20 Uhr „Begegnungen mit Anne Frank“ DG-Kurs Klasse 8, Regelschule „Geschwister Scholl“ Weißensee
11.25 – 11.45 Uhr Beratung
11.50 – 12.10 Uhr „Von Bella, die auszog das Fürchten zu lernen“ Theatergruppe „Kellergeister“, Oskar Gründler Gymnasium Gebesee
12.15 – 12.20 Uhr Beratung
12.25 – 12.45 Uhr „Die Plastiktüte im Park“ Theatergruppe „Die Hofmännchen“, Prof. Fritz Hofmann-Gymnasium Kölleda
12.55 – 13.00 Uhr Beratung
14.00 Uhr  Abschlussveranstaltung

Änderungen vorbehalten!


Stand:06.05.2019




 Hallenneubau zum Jubiläum eingeweiht

aktueller Presseartikel


Stiftung Finneck feierte 20 Jahre Hauptwerkstatt in Sömmerda


Nach dem Festmarathon zum 100-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr konnten die Betreuten und Mitarbeiter der Stiftung Finneck am 26. April 2019 erneut feiern. Fast auf den Tag genau vor 20 Jahren wurde im Sömmerdaer Gewerbegebiet „Am Unterwege“ die Hauptwerkstatt der diakonischen Behinderteneinrichtung eröffnet. Ein schöner Anlass, dieses Jubiläum gemeinsam mit vielen Gästen, ehemaligen Mitarbeitern und Beschäftigten der weiteren fünf Finneck-Werkstätten zu feiern. Dabei machten sie sich mit der Einweihung einer neuen Produktionshalle wohl das beste Geschenk.

Stiftungsvorstand Joachim Stopp freute sich, mit Landrat Harald Henning und dem 2. Beigeordneten des Sömmerdaer Bürgermeisters Burkhard Zeidler Vertreter der Kommunalpolitik zu begrüßen, mit denen die Stiftung eine konstruktive Zusammenarbeit verbinde, so seine Einschätzung. Sichtlich stolz informierte er, dass der Erweiterungsbau kosten- und zeitgerecht fertiggestellt wurde.

Die neue Halle stehe für einen Aufbruch zu interessanten und marktgerechten Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderung. So könne man ihnen fortan passgenauere Arbeit anbieten und diese mit der notwendigen Assistenz verbinden. Die Freude darüber teilte er mit allen Anwesenden in einer gemeinsamen Andacht unter dem Motto „Oh happy day“.

Matthias Aller, Geschäftsbereichsleiter Werkstätten in der Stiftung, stellte den 1.700 Quadratmeter großen und 1,8 Millionen teuren Erweiterungsbau vor. Man feiere nicht nur die Vergangenheit und Gegenwart, sondern mit der Eröffnung der neuen Werkhalle die Zukunft und die Entwicklung zeitgemäßer, vielfältiger und attraktiver Arbeits-, Berufsbildungs- und Assistenzangebote sowie die Entstehung und Weiterentwicklung neuer technisierter Tätigkeitsfelder in und für die Region. Er dankte allen Mitarbeitern am Standort für das in den vergangenen 20 Jahren Erreichte.

Die Werkstätten befänden sich im Wandel, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz erfordern ein Umdenken, so Aller. Es brauche vielfältigere Arbeits- und Auswahlmöglichkeiten für Menschen mit unterschiedlichen Assistenzbedarfen. Das Zeitalter der Digitalisierung und Automatisierung stelle auch die Werkstätten für behinderte Menschen vor neue Aufgaben, um mit der freien Wirtschaft Schritt halten und den Auftrag der Inklusion mit Leben erfüllen zu können. „Diese Halle ist ein Puzzleteil, ein nächster Schritt dafür“, betonte Aller.

So wird im Neubau eine Anlage für das automatische Entgraten von Metallteilen der CAB Produkttechnik GmbH und der WKF Metallwarenfabrik Sömmerda aufgebaut. Entstehen wird für einen Erfurter Partner eine professionelle Kabelkonfektionierung. In klimatisierten Arbeitsräumen werden Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel verschiedener Firmen verpackt und konfektioniert. Außerdem werden für regionale Firmen Zulieferteile gefertigt und gemeinsam mit interessierten Betrieben weitere Fertigungsstrecken aufgebaut.

Die Werkstattstandorte in Sömmerda arbeiteten allein im vergangenen Jahr mit 50 Firmen aus der Region Sömmerda zusammen. In allen Werkstätten wurden 2018 Aufträge von über 200 regionalen und überregionalen Firmen realisiert.

Die neue Halle ermöglicht im Altbau den Ausbau der Produktion professioneller Küchen, Schränke und Sondermöbel. Dabei werden automatisierte Arbeitsprozesse entwickelt, die es den Beschäftigten ermöglichen, einzelne Arbeitsschritte selbstständig durchzuführen. Um all diese Aufträge auch logistisch bewältigen zu können, wurden neue Lagerflächen geschaffen.

„Wir sind nicht nur ein soziales, sondern auch ein wirtschaftlich handelndes Unternehmen, das die regionale Wirtschaft unterstützt und stärkt. Und vielleicht ist deshalb der Name ‚Werkstatt für Menschen mit Behinderung‘ nicht mehr zeitgemäß. Denn wir sind Industrie, wir sind Handwerk und wir sind Dienstleistung“, betonte der Werkstattchef.

Derzeit sind in den Werkstätten der Stiftung Finneck 60 Menschen in ein Berufsbildungsangebot und 37 Menschen in die Förderbereiche integriert. Außerdem arbeiten in den sechs Werkstätten und auf Außenarbeitsplätzen 477 Frauen und Männer.

Beeindruckt von der Entwicklung, den Vorhaben und Plänen bedankte sich Landrat Harald Henning bei den Mitarbeitern und Beschäftigten der Finneck-Werkstätten für deren Engagement. Er würdigte die Zusammenarbeit der Werkstätten mit Firmen der Region als Beispiel für gelebte Inklusion und regte an, mit Partnern der Region einen Bio-Bauernhof aufzubauen, als weiteres inklusives Angebot.

Peter Maruschke, Mitarbeiter der Finneck-Zweigwerkstatt Sömmerda, segnete den Hallenneubau. Nach der Schlüsselübergabe durch Michael Wieg, Verkaufsingenieur der bauausführenden Firma Goldbeck GmbH, durchschnitten die Beschäftigte Lisa Lusiak und Stiftungsvorstand Joachim Stopp unter dem Applaus der rund 140 Mitarbeiter der Hauptwerkstatt, der Gäste, Sponsoren und Freunde das symbolische Band und übergaben die neue Produktionsstätte ihrer Bestimmung. Außerdem wurde an der Stirnseite das neue Logo der Gesamtwerkstätten enthüllt. Anschließend konnten sich die Gäste bei Rundgängen von den neuen, modernen und attraktiven Arbeits- und Lebensbedingungen im Erweiterungsbau überzeugen und machten davon regen Gebrauch.


Stand: 06.05.2019



Ehrenamt braucht Anerkennung


Vorschläge jetzt einreichen

Kaum ein Bereich unserer Bürgergesellschaft kommt ohne das Ehrenamt aus. Senioren- und Kinderbetreuung, ein breites Kulturangebot, Umweltschutz, Brand- und Katastrophenschutz, das Training im Sportverein: All das und noch vieles mehr wäre ohne die rund 700.000 ehrenamtlich Tätigen in Thüringen nicht denkbar oder würde viel schlechter funktionieren.

Eine finanzielle Gegenleistung erwarten die engagierten Personen dafür nicht. Oftmals reicht ein ehrliches „Dankeschön“ für die geleistete Arbeit und die Bereitschaft, eigene Kraft und Ideen und vor allem eigene Zeit zu investieren, als Motivation.

Mehrmals im Jahr hat Landrat Harald Henning die Möglichkeit, besonders aktive Ehrenamtliche zu würdigen oder für verschiedene Auszeichnungen des Freistaates Thüringen vorzuschlagen. Ehrenamtliches Engagement geschieht jedoch oft im Verborgenen und wird vielmals nur von denen wahrgenommen, die direkt davon profitieren.

Deshalb ruft der Landrat dazu auf, ihm Vorschläge von Personen zu unterbreiten, die unbedingt einmal eine Würdigung ihrer ehrenamtlichen Arbeit verdient, aber bisher noch keine Berücksichtigung gefunden haben.

Die Vorschläge richten Sie bitte an die Ehrenamtsverantwortliche Frau Stockhaus im

Landratsamt Sömmerda
Amt für Öffentlichkeitsarbeit
Bahnhofstraße 9
99610 Sömmerda
Tel.: 03634 354-244
E-Mail: ehrenamt@lra-soemmerda.de

Vorgeschlagen werden kann jeder Ehrenamtliche, der im Landkreis Sömmerda wohnt bzw. hier sein Ehrenamt ausübt, unabhängig vom Alter oder einer Vereinszugehörigkeit.


Stand:18.03.2019




     
 
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